Wer länger mit dem Motorrad unterwegs ist, kommt um eine zusätzliche Stromquelle nicht umhin. Welche Stromversorgung man wählen kann, hängt vor allem vom Navi ab.
Smartphone und Auto Navigationsgerät

Für Minimalisten bieten sich hier verschiedenste Akku-Packs an, die in Fahrtpausen angeschlossen werden können. Während der Fahrt steht man vor dem Problem der Aufbewahrung des Akku-Packs. Wer sein Navigationsgerät im Tankrucksack transportiert findet hier aber relativ leicht Platz.
Wenn auch während der Fahrt mit Akku-Pack geladen werden soll, ist immer der Wetterschutz der Kabelanschlüsse zu bedenken.
Der Einbau einer 12V-Ladebuchse im berühmten Zigarettenanzünder Format stellt eine man komfortablere Alternative der Stromversorgung dar. Auch hier ist aber wieder auf ausreichenden Wetterschutz zu achten. Die meisten hochwertigen 12V-Ladebuchsen sind aber zumindest Spritzwasserfest konstruiert.
Motorrad Navi Stromversorgung
Bei echten Motorrad Navigationsgeräten ist fast immer eine direkte Stromversorgung vorgesehen. Diese ist dann auch sicher und robust gefertigt und besitzt ausreichenden Wetterschutz. Ein weiterer Vorteil eines Motorrad Navis ist das bereits fertig mit einer Sicherung versehene Anschlusskabel. So muss man sich darum keine Gedanken mehr machen.
Dauerstrom oder Zündungsplus Montage?
Diese Frage lässt sich nicht ganz eindeutig beantworten. Wen man eine 12V-Ladebuchse montiert hat, möchte man unter Umständen auch in Fahrtpausen Strom beziehen, z.B. zum Laden von einem Smartphone. Außerdem lässt sich über diese auch die Batterie laden. Dadurch ist hier ein Anschluss direkt an die Batterie, also Dauerstrom, von Vorteil.
Wenn man das Navigationsgerät direkt mit Strom versorgt, bietet sich eine Montage an das Zündungsplus an. So ist sichergestellt dass die Batterie nicht entladen wird, wenn man das Navi nicht ausgeschalten hat.
Anschluss mit Relais für Zündungsplus
Empfehlenswert ist die Verkabelung mit einem Relais, dessen Schaltung über das Zündungsplus für die richtige Stromversorgung des Navis sorgt.
Anschluss mit Stromdieb
Einen ähnlichen Effekt wie die oben genannte Relaisschaltung, hat der Anschluss des Navis mit einem sogenannten Stromdieb an das Standlicht des Motorrades. Dieses brennt nur bei laufendem Motor, sollte man aber das Navi auch im Stand benötigen kann das Standlicht zusätzlich eingeschalten werden. Stromdiebe sind Klemmen die zwei parallel verlaufende Kabel miteinander verbinden.
Sicherung – Schutz vor Schäden

Wenn man nur das Navi betreiben will sollte man eine Sicherung mit höchstens 2 A (Ampere) verwenden. Bei einer 12V Ladebuchse darf es dann aber schon etwas mehr sein, wer seine Batterie damit laden möchte, sollte 10 A Sicherungen verwenden.
Viele 12V Ladebuchsen haben aber bereits Sicherungen inkludiert.
Natürlich sollte man die Steckverbindungen vor Nässe und damit Korrosion schützen. Dazu umwickelt man diese ordentlich mit Universalhalterung Isolierband.
Fazit:
Professionelle Stromversorgung am Motorradnavigationsgerät ist die halbe Miete für eine längere Tour und erspart einem das permanente Laden. Nichts ist ärgerlicher als am Morgen der lange geplanten Tour auf ein schwarzes Display am Navi zu starren, weil man wieder vergessen hatte dieses anzustecken.
Motorrad Navis bieten dazu fertige Anschlusskabel samt Sicherung und genauen Montageanleitungen. Diese sind auch für Laien einfach zu montieren und sind sicher und komfortabel im Betrieb.